Die DNA von ROOMZ: die Customer Centricity kultivieren

18.12.2020 - 10.01.2021

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Seit seiner Gründung 2015 stellt Roomz den Kunden ins Zentrum des Unternehmens. Es nutzt die Feedbacks der Kunden nicht nur, um die gelebte Erfahrung zu prüfen, sondern vor allem dazu, seine Produkte und Dienstleistungen zu optimieren und weiter zu entwickeln. Diese Kultur hat das Wachstum des Unternehmens beschleunigt, das heute 15 Mitarbeitende zählt. Roger Meier, der CEO von ROOMZ, freut sich darüber, dass die blueFACTORY wächst und noch stärker zu einer Gemeinschaft von Unternehmen wird, welche die Technologien von morgen entwickeln und dabei ihre CO2-Bilanz im Griff haben. Ein Ökosystem, das auf der Höhe seiner Ambitionen ist…

Im Juni haben Sie angekündigt, Sie würden nach Frankreich expandieren, und kürzlich haben Sie den Schritt nach Deutschland gewagt. Zur Zeit nutzen Sie Synergien in 9 europäischen und afrikanischen Ländern. Eine tolle Entwicklung…

2020 generierten wir ca. 70 % unseres Umsatzes immer noch in der Schweiz. Die Eroberung neuer Märkte stellt uns vor Herausforderungen. Eine davon ist die Frage: Wie werden wir bekannt? Um Referenzprojekte an Land ziehen zu können, lancieren wir Marketing-Aktionen und legen grossen Wert auf die Ausbildung unserer Wiederverkäufer und Integratoren. Und das alles braucht Zeit. Die COVID-19-Pandemie hat zwar unser Wachstum während des Lockdowns gebremst, sie eröffnete aber auch neue Möglichkeiten. Die Unternehmen schauten zu, wie sich ihre Räumlichkeiten leerten, und sie definierten ihre Prioritäten neu. Lonza kam auf uns zu mit dem Wunsch, auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittene, spezielle Tools zu entwickeln. Die Idee war es, das Management von über 2000 Arbeitsplätzen zu vereinfachen, unter Einhaltung des Social Distancings.

Wie erklären Sie sich den Erfolg von ROOMZ?

Wir bieten komplementäre Lösungen an, die einfach einzuführen und umzusetzen sind. Bei der Gründung von ROOMZ konzipierten wir einen massgeschneiderten Bildschirm für die ETHZ. Das war die Voraussetzung, um eine Bestellung von 600 Displays aufnehmen zu können. Es ist zu unserem Markenzeichen geworden, dass wir unsere Kunden ins Zentrum der Optimierungen und Weiterentwicklungen unserer Produkte und Dienst­leistungen stellen. Das erlaubt es uns, effizienter zu werden und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Im vergangenen März hat Ihnen das Swiss Economic Forum (SEF) ein Qualitätslabel verliehen, das Ihnen ein hohes Wachstumspotenzial zuerkennt. Welche Eigenschaften Ihrer Produkte vermochten die Experten vom SEF zu überzeugen?

Das SEF hat das Potenzial unserer Märkte sowohl in der Schweiz als auch im Ausland anerkannt. Positiv vermerkt wurde zudem die Anpassungsfähigkeit unserer Produkte an die Bedürfnisse von morgen sowie die Heterogenität der Kompetenzen in unserem Team.

Was bringt Ihnen das Label im Hinblick auf Ihre weitere Entwicklung?

Wertvolle Ratschläge! Ein Expertenpanel hat unser Dossier eingehend unter die Lupe genommen. Sie haben uns befragt, herausgefordert. Manchmal haben sie den Finger dort hingelegt, wo es wehtat. Heute verfügen wir nun über ein detailliertes Assessment, das für unser Wachstum sehr wichtig ist, und über ein Label, das sehr bekannt ist, vor allem in der Schweiz.

Welche Bedeutung hat blueFACTORY für Sie?

Wir sind Teil einer interessanten Gemeinschaft, die ideal in der Nähe des Bahnhofs gelegen ist. Oft werden die Chancen unterschätzt, die das Wirken in einem zweisprachigen Kanton auf halbem Weg zwischen Genf und Zürich bietet. Zur Zeit leben wir auf einer Baustelle, umgeben von alten Gebäuden. Wir freuen uns aber über die Entwicklung des Standorts und über die neuen Gebäude, die in der Pipeline sind, darunter jenes der EPFL, die dem Ort den erhofften Schwung verleihen werden. Längerfristig müsste die blueFACTORY ein Hotspot für grüne und blaue Technologien werden – ein veritables Kompetenzzentrum in einem Gebäude, sowohl vom Bau her als auch in Bezug auf die Nutzung der vorhandenen Flächen. Kurz: Ein Ökosystem, das unsere Ambitionen weiter anstachelt…

Wie sehen Sie die Zukunft von ROOMZ am Standort der blueFACTORY?

Wir möchten sowohl in der Schweiz als auch im Ausland weiter wachsen. Zudem möchten wir Synergien entwickeln mit verschiedenen Partnern in der Produktion und der Distribution, und mit der EPFL in Bezug auf die Forschung im Bereich Energie.

Sie sind fasziniert von den ersten Schritten beim Aufgleisen eines Projekts. Planen Sie, einen neues Produkt auf dem Gelände der blueFACTORY zu entwickeln?

Unbedingt. Das Management der Arbeitsflächen öffnet die Türe zu grossen Möglichkeiten. Unser gesamtes Team ist extrem motiviert, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Angesichts der Herausforde­rungen, die auf uns warten, wird es uns kaum langweilig werden…